Christoph Zollinger über fehlende Transparenz in Politik und Wirtschaft
„Fehlende Transparenz in Politik und Wirtschaft mit allen ihren schwerwiegenden Folgen für die Gesellschaft wird vom emanzipierten, engagierten Menschen nicht mehr akzeptiert. Undurchsichtige Vorgänge in Regierungen und Konzernen werden ans grelle Licht gezerrt, publik gemacht, angeprangert. Sie führen zu Aufständen (südlicher Mittelmeerraum), Demonstrationen der Bevölkerung in New York (Occupy Wall Street) und anderswo, Abwahlen von Regierungen (Labor in Großbritannien), Entlassungen von Ministern (Karl-Theodor zu Guttenberg in Deutschland), Sanktionen gegen Länder (Schwarze Liste der OECD gegen die Schweiz), Anklagen von Managern (CEO der BVK des Kantons Zürich). Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Ermöglicht wird die Zäsur maßgeblich durch die Internetwelt: Innert Stunden sind Missstände im Netz, innert Tagen kennt die Welt (oder: im Kleinen – die Schweiz) die Sünder.“
Christoph Zollinger, Schweizer Ökonom, Politiker, Maler und Unternehmensberater, am 25. Dezember 2011 in durchschaut!
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