Verbraucher erwarten Transparenz
Studie belegt: Verbraucher haben differenzierte Transparenzerwartungen
Es gehört heutzutage fast schon zum guten Ton, transparent sein zu wollen (die Unternehmen) oder noch mehr Transparenz einzufordern (die Transparenz-Treiber). Doch die inhaltlichen Debatten darüber sind in der Regel wenig substanziell. Wir haben daher 3.000 Verbraucher befragt, um herauszufinden, was genau sie denn wissen wollen von Unternehmen.
Dazu wurden 20 inhaltliche Kategorien abgefragt.
Produktinformationen und Unternehmensethik stehen ganz oben
Ganz oben auf der Erwartungsliste der Befragten stehen Informationen zu Inhaltsstoffen (84 Prozent) und Produktrisiken (82 Prozent), über die die Unternehmen unbedingt aufklären sollten. Dahinter folgen Informationen zum Umweltschutz (78 Prozent). Direkt danach schon der Wunsch nach Informationen über gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen, ein Themenfeld in dem viele Unternehmen noch großen Nachholbedarf haben.
Gehälter und Umsatz interessieren weniger
Überraschend: Das große mediale Thema um die Vorstandgehälter rangiert bei den Verbrauchern auf einem hinteren Platz (56 Prozent, fünftletzter Rang). Ebenso die Informationen über Gewinn und Umsatz (49 Prozent, vorletzter Rang).
Die 20 Themenfelder wurden darüber hinaus auch noch für zwölf verschiedene Branchen abgefragt. Diese vertiefenden Ergebnisse enthüllen wiederum, dass die Verbraucher durchaus recht unterschiedliche Informationsbedürfnisse nach Branchen haben.
Mit diesen Studienergebnissen liegen nun erstmal konkrete Erkenntniss vor über die Bedeutung dieser Themenfelder. Sicherlich eine hilfreiche Planungsgrundlage für viele Unternehmen für die Priorisierung ihrer Kommunikationsbemühungen.
Hier finden Sie mehr Infos zu Studie.
Tags: Klenk & Hoursch, Kommunikation, Reputation, Strategie, Studien



