Marion Lieser, Oxfam Deutschland: „Entscheidend ist, dass Transparenz verpflichtend wird” (3/3)

Marion Lieser, Oxfam Deutschland: „Entscheidend ist, dass Transparenz verpflichtend wird” (3/3)

Teil 3: Unternehmerische Transparenz

Dritten und letzter Teil des Gesprächs mit Marion Lieser, Geschäftsführerin Oxfam Deutschland.

Sie unterstützen die Aktion „Transparenz Jetzt!“ und planen eine Petition an die Bundesregierung. Bisher haben 5.000 Menschen unterzeichnet. Ist das enttäuschend oder ermutigend?
Es sind mehr als 6.000, aber natürlich könnten und müssten es weitaus mehr sein. Das zeigt zunächst, dass es schwierig ist, den Zusammenhang von fehlender Transparenz und Arbeitsrechtsverletzungen zu thematisieren. mehr…

Prof. Jochen Pampel: „Die interessierte Öffentlichkeit honoriert Transparenz“

Prof. Jochen Pampel: „Die interessierte Öffentlichkeit honoriert Transparenz“

Transparenz ist einer der am häufigsten benutzten Begriffe im Diskurs über unternehmerische Nachhaltigkeit. Georg Lahme, Partner der Klenk & Hoursch AG, sprach mit Prof. Dr. Jochen Pampel, Head of Sustainability Services bei KPMG, über den Reifegrad der Nachhaltigkeitsberichterstattung deutscher Unternehmen und die Anforderungen an ein transparentes Reporting.

Herr Professor Pampel, im KPMG-Handbuch zur Nachhaltigkeitsberichterstattung werfen Sie einen sehr genauen Blick auf die Transparenz der Transparenz: Wie transparent sind die Nachhaltigkeitsberichte der deutschen Unternehmen tatsächlich?
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist natürlich ein breites Feld, weil sie fast überall freiwillig erfolgt. Entsprechend ist auch die Gestaltung erst einmal frei. Handelsrechtliche Verpflichtungen gibt es in Deutschland nur, wenn mehr…

Transparenz-Erklärung von Coffee Circle

Eine kleine, noch junge Firma in Berlin: Coffee Circle. Es geht um Espresso, höchste Qualität, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Gütesiegel und so weiter. Das kennt man schon von anderen Kaffeefirmen, groß oder klein. illycaffè war ein Vorreiter für direkten Einkauf bei den Erzeugern, um höchste Qualität zu erzeugen. Starbucks hat die Themen Nachhaltigkeit und Transparenz zu MUSS-Themen in diesem Markt etabliert.

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C&A: Transparenz in der Lieferkette

C&A: Transparenz in der Lieferkette

C&A hat sich seit Mitte der 1990er Jahre zu einem transparenteren Unternehmen entwickelt. 1996 wurde ein Code of Conduct (Verhaltenskodex) für den Umgang mit Lieferanten entwickelt. Unter dem Generalprinzip des „fairen und ehrlichen Handelns“ werden dort unter anderem Lieferantenbeziehungen, Arbeitsbedingungen und Umweltaspekte geregelt. mehr…

Trigema: Anstand ist Pflicht

Trigema: Anstand ist Pflicht

Immer mehr verantwortungsbewusste Verbraucher wollen immer mehr wissen. Nachhaltigkeit soll transparent dargestellt werden. Einem Produkt soll Anständigkeit „anhaften“. Nicht nur was ein Produkt kann, entscheidet vermehrt über die Kaufentscheidung, sondern auch seine „ethische Güte“. mehr…