Über Transparenz von Stiftungen
"Die Publizitätsauflagen für Stiftungen sind in Deutschland nicht ausreichend. Die Stiftungen sollten mehr Transparenz zeigen und ihre Effizienz offenlegen müssen."
Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, anlässlich des Stiftungstages 2010 in Frankfurt am Main. (Handelsblatt, 5. Mai 2010)
erstellt: 05.05.2010; geändert: 05.05.2010
Über Bonuszahlungen von Landesbankern"Es geht nichts über Transparenz, will man Schwierigkeiten vermeiden."
Hilmar Kopper, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HSH Nordbank und Deutsche Bank Chef a.D., im Rahmen eines Gesprächs mit dem Maler Markus Lüpertz in der Interviewreihe "Kunst trifft Kommerz" (manager magazin,
Ausgabe Nr. 39, September 2009)
erstellt: 09.11.2009; geändert: 12.11.2009
Transparenz als ganzheitlicher Prozess
„Transparenz schafft Vertrauen – aber wie? Ganz sicher nicht in isolierten Einzelaktionen ohne inneren Zusammenhang.“
Elisabeth Schick, Leiterin Abteilung Communications & Government Relations, BASF Group in dem Buchbeitrag „Transparenz und Vertrauen als Basis für nachhaltigen Erfolg“. In: Volker Klenk und Daniel J. Hanke (Hrsg.): Corporate Transparency – Wie Unternehmen im Glashaus-Zeitalter Wettbewerbsvorteile erzielen, FAZ-Buch, 2009, S. 166
erstellt: 05.10.2009; geändert: 05.10.2009
Transparenz und Erfolg
„Ich wage sogar die These, dass Erfolg und Transparenz sich gegenseitig bedingen.“
Jan Runau, Leiter Unternehmenskommunikation der adidas-Gruppe, in dem Buchbeitrag „Vertrauen ist das schönste Kompliment“. In: Volker Klenk und Daniel J. Hanke (Hrsg.): Corporate Transparency – Wie Unternehmen im Glashaus-Zeitalter Wettbewerbsvorteile erzielen, FAZ-Buch, 2009, S. 154
erstellt: 02.10.2009; geändert: 05.10.2009
Über Transparenz und Vertrauen im Kapitalmarkt
„Wer kauft schon gern die Katze im Sack? Eigentlich niemand. Und das ist auch der Grund, warum Transparenz so wichtig ist.“
Nadja Picard, Partnerin bei PricewaterhouseCoopers Deutschland, in dem Buchbeitrag „Unternehmensberichterstattung von morgen: Transparenz als Voraussetzung für das Vertrauen des Kapitalmarktes“. In: Volker Klenk und Daniel J. Hanke (Hrsg.): Corporate Transparency – Wie Unternehmen im Glashaus-Zeitalter Wettbewerbsvorteile erzielen, FAZ-Buch, 2009, S. 104
erstellt: 01.10.2009; geändert: 02.10.2009
Peter Eigen zu Vorwürfen der Wirtschaftswoche
„Wenn man unter Beobachtung steht, muss man besonders sauber sein.“
Peter Eigen, Gründer der Antikorruptionsinitiative Transparency International und Ehemann von Gesine Schwan. Mit diesem Zitat weist er die Vorwürfe der
Wirtschaftswoche, dass seine beruflichen und privaten Interessen sehr mit denen seiner Frau verknüpft seien, als unbegründet zurück (ZEIT, Ausgabe vom 21. August 2008)
erstellt: 20.10.2008; geändert: 06.10.2009
Justizministerin Zypris über Transparenz
"Vertrauen stellt sich auch durch Transparenz her. Deshalb werden wir schauen, ob wir die bestehenden Transparenzpflichten verbessern müssen."
Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) am 8. Februar 2008 gegenüber dem Tagesspiegel als Folge der Transparenz-, Führungs- und Vertrauenskrise bei Unicef Deutschland.
erstellt: 09.02.2008; geändert: 06.10.2009
Über die Korruptionskrise bei Siemens
"Klipp und klar: Die Führungskultur hat versagt. Manager haben Gesetze übertreten. Das hat aber nichts mit mangelnden Regeln zu tun. Siemens hatte und hat ein durchaus hervorragendes Regelwerk. Nur wurde offenkundig fortwährend dagegen verstoßen. Die Führungskultur wurde einfach nicht durchgängig und einheitlich gelebt. Deshalb ist es nun auch meine Aufgabe, eine neue Kultur zu installieren. Und ich garantiere Ihnen: Der Vorstand wird sie mit digitaler Eindeutigkeit vorleben."
Der neue Siemens-Vorstandschef Peter Löscher am 10. Dezember 2007 im Spiegel über die Fehler seiner Vorgänger und den noch immer nicht ausgeloteten Korruptionssumpf.
erstellt: 10.12.2007; geändert: 06.10.2009
Verweigern und lügen
„Wer jede Information verweigert, vermittelt schnell den Eindruck, er habe etwas zu verbergen. Wer nur preisgibt, was ohnehin schon jeder weiß, wirkt ebenso unglaubwürdig. Doch auch unüberlegtes Drauflosplaudern birgt Risiken. Ein falsches Wort in der Krise kann noch Jahre später zum Beweisstück eines Schadensersatzprozesses werden. Eine Lüge wiederum zerstört jedes Vertrauen in das krisengeschüttelte Unternehmen – und kommt, anders als manch ein PR-Profi glaubt, fast immer raus.“
Marc-Oliver Voigt, Chefredakteur des Magazins für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation pressesprecher, Mitte 2007
erstellt: 09.10.2007; geändert: 06.10.2009
Vattenfall über Störfall (2)
"Die kommenden Monate werden für Vattenfall in Deutschland im Zeichen eines Neuanfangs stehen. (...) Die Werte, für die wir gemeinsam stehen, sind Effektivität, Übernahme von Verantwortung - und vor allem: Offenheit."
Aus dem Statement von Vattenfall-CEO Lars Göran Josefsson im Juli 2007. Eine Stunde zuvor gab das Unternehmen die Trennung vom Vorstandschef von Vattenfall Deutschland wegen Pannen und zuzureichendem Krisenmanegment in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel bekannt.
erstellt: 28.07.2007; geändert: 06.10.2009
Vattenfall zum Störfall (1)„Wir gingen davon aus, dass der Vorfall keine Bedeutung für die Öffentlichkeit hatte.“
Vattenfall-Sprecher Ivo Banek zum Brand am 28. Juni 2006 im Kernkraftwerk Krümmel
erstellt: 28.06.2007; geändert: 06.10.2009
Entwicklungsland Deutschland
"Es gibt in Deutschland eine Bereitschaft zur Transparenz. Allerdings steckt auch dies in den Kinderschuhen."
Bundespräsident Horst Köhler am 13. Januar 2007 in Accra, Ghana, anlässlich der Eröffnung des zweiten Forums "Partnerschaft mit Afrika"
erstellt: 16.05.2007; geändert: 06.10.2009
Thorsten Mehles über Wirtschaftskriminalität„Nichts scheut ein Wirtschaftskrimineller mehr als transparente Prozesse. Denn schwarze Schafe sieht man nur im Hellen.“
Thorsten Mehles, ehemaliger Abteilungsleiter Organisierte Kriminalität beim Bundesnachrichtendienst und Geschäftsführer von Prevent, Beratungsunternehmen für strategischen Sicherheitsfragen, gegenüber der
FAZ am 2. Juli 2005 zum Lustreisenskandal bei Volkswagen.
erstellt: 01.01.2007; geändert: 06.10.2009