Transparenz-Erklärung von Coffee Circle
Eine kleine, noch junge Firma in Berlin: Coffee Circle. Es geht um Espresso, höchste Qualität, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Gütesiegel und so weiter. Das kennt man schon von anderen Kaffeefirmen, groß oder klein. illycaffè war ein Vorreiter für direkten Einkauf bei den Erzeugern, um höchste Qualität zu erzeugen. Starbucks hat die Themen Nachhaltigkeit und Transparenz zu MUSS-Themen in diesem Markt etabliert.
Nun also auch noch Coffee Circle
Warum nicht. Man hat den Eindruck beim Lesen der Website und den Aktivitäten im Social Web, dass die ehrgeizigen Jungunternehmer diese Themen sehr konsequent durchziehen. Und dazu gehört ihre explizite Transparenz-Erklärung:
“Ein weiterer Kritikpunkt bekannter Systeme versuchen wir entscheidend anders zu machen: Transparenz. Unsere Kunden wählen „ihr“ Spendenprojekt beim Onlinekauf selbst aus. Und sobald das Projekt vor Ort umgesetzt wird, dokumentieren wir das mit Fotos und Videos auf unserer Website. Zu Transparenz zählen wir auch die Nachverfolgbarkeit der Zahlungsströme, so dass jeder interessierte Kunde jederzeit nachvollziehen kann, wie viel Gelder in die Projekte geflossen sind. Deshalb haben wir den Verein Circle e.V. gegründet, der beim Vereinsregister in Berlin registriert ist. Alljährlich sind wir mit dem Circle e.V. verpflichtet, Rechenschaft über die Ein- und Ausgaben abzulegen.”
Insgesamt ist der Auftritt sehr emotional, mit guten Bildern, vielen Videos und noch mehr Facebook … So muss man das heute machen. Durchaus vorbildlich. Und erhöht den Druck auf die Nachbarshops und -marken. Dr. Volker Klenk
Tags: CSR, Erfolgsfaktor, Kommunikation, Nachhaltigkeit, Produkttransparenz, Reputation, Strategie, Supply Chain


